Verlag für Deutsch Renate Luscher - Deutsch lernen Verlag für Deutsch Renate Luscher - Deutsch lernen Verlag für Deutsch Renate Luscher - Deutsch lernen Verlag für Deutsch Renate Luscher - Deutsch lernen

Wer wir sind

Der Verlag für Landeskunde und Grammatik

"Du traust dich was" war die erste Reaktion auf die Idee, einen Verlag zu gründen. Aber darüber lange nachzudenken war eigentlich keine Zeit. Am 27. Juli 2004 war es soweit. Der Verlag wurde ins Handelsregister eingetragen. Alle weiteren Schritte waren einfacher als gedacht. Bürokratische Hürden - keine. Und jetzt sind bereits mehr als zehn Jahre vergangen und wir sind ein kleines Team, das gern zusammenarbeitet: ein Grafiker, ein IT- und Vertriebsmitarbeiter, der Webdesigner und ich. Gleich zu Beginn haben wir den Hueber Verlag als Partner gewonnen, der uns seitdem tatkräftig unterstützt. Hueber hat Marketing und Vertrieb übernommen. Ohne seine Hilfe und sein weltweites Vertriebsnetz wäre eine erfolgreiche Arbeit unmöglich gewesen. Wir danken der Verlegerin Michaela Hueber und vielen Hueber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ausdrücklich dafür. Unser erstes Buchprojekt war die "Landeskunde Deutschland. Von der Wende bis heute", die inzwischen zum Standardwerk geworden ist. Die Landeskunde wird immer zu Beginn des Jahres aktualisiert herausgegeben, ein Erfolgsrezept. Inzwischen sind über zehn Auflagen erschienen.

Mit der Landeskunde war die Richtung des Verlags für Deutsch vorgezeichnet. Im Rahmen von Deutsch als Fremdsprache -DaF - wurden die Schwerpunkte Landeskunde und Grammatik fixiert. Bald sind die erfolgreichen Plakatserien und die Reihe „Schnelltrainer Deutsch“ hinzugekommen. Mit Nachdruck werden Titel gefördert, die eine wichtige Ergänzung zu kurstragenden Materialien darstellen und die für Lehrende und Lernende eine notwendige Hilfe und eine unterhaltsame Abwechslung sind.

Ganz kurz zu meiner Person: Ich bin in Berlin geboren und habe in Berlin, München und Genf studiert. Ich bin DaF-Autorin und war tätig als Verlagsmanagerin - als Geschäftsführerin des Verlags für Deutsch GmbH, dann als International Key-Account- und Export-Managerin im Hueber Verlag. Zu meinen Veröffentlichungen zählen Grammatiken (Übungsgrammatik DaF für Anfänger), Selbstlernkurse (deutsch rapid und deutsch kompakt) und verschiedene Lehrwerke, für die ich als Mitautorin verantwortlich war.

Bücher und Medien

Unser Programm umfasst Bücher, CDs und Plakatserien zu Landeskunde, Grammatik und Wortschatz. Die Lehrbücher zur Landeskunde bilden umfassend das öffentliche Leben ab. Die Plakatserien mit Übungsbüchern sollen die Arbeit des Lehrers unterstützen. Die Reihe Schnelltrainer ist für den Selbstlerner gedacht zur Kontrolle seiner Kenntnisse auf den Niveaus A1 bis B1. In der Rubrik „Selbstlernen“ finden Sie auch Lehrwerke auf den Niveaus A1 und A2 aus meiner Feder, die im Hueber Verlag erschienen sind.

Neuerscheinungen

Hier finden Sie alle Neuerscheinungen und Neubearbeitungen der letzten Monate.

Landeskunde Deutschland 2017 - B2/C2

Landeskunde Deutschland 2017 - B2/C2

Politik – Wirtschaft - Kultur

176 Seiten, kartoniert, in größerem Format 19 x 23 cm, komplett vierfarbig mit vielen neuen Fotos, Zeichnungen, Cartoons und Tabellen. Aktualität ist unsere Stärke. Wir haben jede Seite der Landeskunde kritisch geprüft und aktualisiert (Stand Anfang Dezember 2016).

Die Grammatik-Plakate und Übungsheft - A1-B1

Die Grammatik-Plakate und Übungsheft A1–B1

Die komplette deutsche Grammatik der Niveaustufen A1–B1

10 Plakate, 4-farbig DIN A1, gefalzt auf DIN A4, mit attraktiven Hintergrundfotos. Übungsheft DIN A4 mit Kopiervorlagen und Vorschlägen für den Unterricht. Plakate und Übungsheft sind in einer praktischen transparenten Mappe verpackt.

Landeskunde aktiv 2. Auflage - ab A2

Landeskunde aktiv 2. Auflage - ab A2

Praktische Orientierungen für Deutschland, Österreich und die Schweiz

128 Seiten, kartoniert, Format 19 x 23 cm, komplett vierfarbig mit 348 Fotos und Abbildungen.Lehrerhandbuch mit didaktischen Hinweisen und Lösungen. Audio-CD mit sämtlichen Interviews und Hörtexten.

Wörterbuch

Hier finden Sie Schlüsselwörter, die aktuelle Entwicklungen und Ereignisse aufgreifen. Sie ergänzen die „Landeskunde Deutschland 2016“, die dadurch immer auf dem letzten Stand bleibt (mit Seitenverweis). Die Wörter betreffen Kultur, Politik und Wirtschaft und sind mit der Zeit zu einem kleinen Wörterbuch geworden. Sie erfassen auch neuere Entwicklungen des Sprachgebrauchs, u.a. Modewörter und Wendungen.

Aktuell hinzugefügte oder überarbeitete Wörter:

  • Renationalisierung
  • Zu Seite 90: Europa

    Die Renationalisierung der Europäischen Union ist seit dem Scheitern einer gemeinsamen Asylpolitik und der Flüchtlingsproblematik zu einem viel diskutierten Thema geworden. Rechtspopulistische und nationalkonservative Akteure befürworten eine Rückführung von europäischen Kompetenzen auf die Mitgliedstaaten. Ihr Argument ist der Vorrang einer Identität von Sprache und Kultur. Ziel ist die Wiedergewinnung demokratischer Legitimität im Nationalstaat. Ihr Schlagwort ist das „Europa der Vaterländer“. Die wichtigsten Vertreter dieser Politik sitzen im EU-Parlament in der Fraktion für ein Europa der Nationen und der Freiheit. Parteien wie der Front National in Frankreich und Parteien in mehreren EU-Staaten sind Vertreter dieser rechtspopulistischen Politik.

    Wie würden die Folgen aussehen? Bedroht sind die supranationalen Institutionen wie das Europa-Parlament und die Unionsbürgerschaft. Das Recht, in einem anderen EU-Land sich aufzuhalten und zu arbeiten, Gleichbehandlung und Nicht-Diskriminierung und vieles mehr wären in Gefahr. Export und Tourismus würden unter Grenzkontrollen leiden, Arbeitslosenzahlen würden demzufolge steigen, geltende Standards in einer globalen Weltwirtschaft wären nicht mehr zu halten.

    Ein auf Kultur gegründetes Identitätsverständnis würde zu Konflikten führen (siehe Belgien, Spanien, der Balkan, überhaupt in multikulturellen Staaten), zu Isolierungstendenzen und Gebietsansprüchen. Nicht umsonst hat das vereinte Europa Jahrzehnte des Friedens gebracht. Vertreter der Idee des Nationalstaates (historisch realisiert seit dem 17. Jahrhundert) streben ökonomische Autarkie und Unabhängigkeit von anderen Staaten an. Durchgesetzt hat sich im 21. Jahrhundert dagegen die Erkenntnis, dass Vernetzung und Internationalisierung zukunftweisend sind, um Lebensverhältnisse zu verbessern und den Frieden zu sichern. Dass in der Gegenwart allerdings nicht alles glänzt, ist wohl bekannt, z.B. das Schrumpfen der Mittelschicht, die Schere zwischen Arm und Reich. Hier sind aber Politiker gefragt, die richtigen Weichen stellen.

  • postfaktisch
  • Das Wort „postfaktisch“ ist von der Gesellschaft für deutsche Sprache (GfdS) zum Wort des Jahres 2016 gewählt worden. Es spiegelt die politischen Debatten und Entscheidungen und damit eine besorgniserregende Entwicklung. Dieses Kunstwort besagt, dass die politische und gesellschaftliche Öffentlichkeit zunehmend von Emotionen geleitet wird, nicht von Fakten. Teile der Bevölkerung würden Tatsachen ignorieren und sich von „gefühlten Wahrheiten“ leiten lassen. Diese würden offensichtlich im „postfaktischen Zeitalter“ zum Erfolg führen.

  • Gefährder
  • Zu Seite 19: Deutsche und Ausländer

    der Gefährder, die Gefährder: Das Wort wird erstmalig 2007 in einem SPIEGEL-Interview benutzt und ist seit den Terroranschlägen 2015 in den Medien präsent. „Gefährder“ sind Personen, von denen Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgehen kann und von denen anzunehmen ist, dass sie Straftaten begehen könnten, einschließlich Terrorakten.

    Gefährder werden bei den Sicherheitsbehörden geführt, ebenso relevante Personen, die dem näheren Umfeld zuzurechnen sind. Abschiebung und Sicherheitsverwahrung müssen geklärt werden. Rückkehrer aus Kriegsgebieten werden überwacht; die Zahl der Personen, die in Kriegsgebiete ausreisen, ist zurückgegangen.

  • Leitkultur
  • Zu Seite 19: Deutsche und Ausländer

    Die “Leitkultur“ ist ein schillernder Begriff, der erstmalig im Jahr 2000 von einem Vertreter der Christdemokraten im Bundestag gebraucht wurde. Verfechter einer Leitkultur versuchen, diesen Begriff mit Inhalt zu füllen und zu klären, welche Funktionen er haben soll.

    Dabei stellen sich viele Fragen: Kann es eine Leitkultur in einer Demokratie geben, in der jeder die gleichen Rechte hat und in der jeder, der sich dem Rechtsstaat verpflichtet fühlt und sich an staatliches Recht hält, seine Kultur frei leben kann? Soll sich Leitkultur gegen nichtchristliche und nichtabendländische Kulturgüter wenden? Ist Leitkultur dann eine staatlich verordnete fiktionale Mehrheitskultur? Ihre Durchsetzung würde Umerziehung bedeuten, was mehr als nur bedenklich wäre.

    In einem neuen Papier konservativer Kreise heißt es, zur Leitkultur gehörten Werte und Rechtsnormen, „auch Übereinkünfte, die von der Regelung des Alltaglebens bis zur Ausgestaltung der Rolle Deutschlands in Europa und der Welt reichen“. Dazu gehöre der Gebrauch der deutschen Sprache und bewährte Umgangsformen. Man wolle „in Zeiten gesellschaftlicher Unruhe“ Halt und Orientierung geben und “Beheimatung“ und „Weltoffenheit“ miteinander verbinden (gemeinsames Papier der CDU aus Bayern und Sachsen).

    Ein weiterer Beitrag und mit Sicherheit nicht das Ende der Diskussion.

Handel

Unsere Titel können Sie über das weltweite Vertriebsnetz des Hueber Verlags bestellen. Hier finden Sie Niederlassungen und Buchhandlungen in vielen Ländern, an die Sie sich wenden können.

Katalog

Unseren Print-Katalog können Sie ausdrucken oder bei uns anfordern. Sämtliche Titel sind aber auch im Hueber-DaF-Katalog zu finden.

Links

Hier finden Sie wichtige Links zu Institutionen, die die Liste der Links in „Landeskunde Deutschland“ (Seite 176) aufgreifen und ergänzen. Die Links können die Beschäftigung mit einem bestimmten Thema wesentlich unterstützen und absichern.

Landeskunde

Die Liste wird laufend erweitert.

Kapitel 1

Statistisches Bundesamt

Website der Lausitzer Sorben

Institut für Deutsche Sprache, Mannheim

Internationales Friedenscorps Grünhelme e.V.

Website Ärzte ohne Grenzen

Kapitel 2

Statistische Ämter des Bundes und der Länder

Stadt Berlin

Stadt Hamburg

Stadt München

Stadt Köln

Tourismus

Kapitel 3

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Deutscher Bundesjugendring

Jugendprogramm der Süddeutschen Zeitung

Pädagogischer Austauschdienst (PAD)

Bundeszentrale für politische Bildung

Portal zu Rettungsdiensten

Internationale Alpenschutzkommission

Kapitel 4

ARD/ZDF-Kinderkanal

Kinderseiten beim ZDF

SWR Kindernetz

Kinderradio vom WDR

Sendung mit der Maus

Suchmaschine

Schulen im Internet

Kultusministerkonferenz

Schulnetz Schule ohne Rassismus

Zentrale für das Auslandsschulwesen (ZfA)

Institut für Auslandsbeziehungen (ifa)

Ständige Konferenz der Kultusminister der Länder

Der Wissenschaftsrat

Centrum für Hochschulentwicklung

Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD)

TestDaf-Institut

Institut für Deutsche Sprache (IDS)

Internationaler Deutschlehrerverband (IDV)

Gesellschaft für Deutsche Sprache (GfdS)

Robert-Bosch-Stiftung

Deutscher Germanistenverband

Informationen zum Studium

Domain für studentische Verbände

Bafög-Infos

Informationen ums Bafög

Kinder-Universität

Kinder- und Jugendbibliothek

Kapitel 5

Bachfest in Leipzig/p>

Festspiele in Bregenz am Bodensee

Münchner Opernfestspiele

Salzburg Festival

Festspiele im Schloss Herrenchiemsee

Musikfestival in Ostfriesland

Opernfestival auf Gut Immling (Bayern)

Homepage von Kurt Masur

Berliner Festspiele

Homepage von Ingo Schulze

Homepage von Elfriede Jelinek

Auseinandersetzung mit den öffentlichen Raum (Münster)

Dokumenta in Kassel

Kapitel 6 (Institutionen der EU)
Belgien

Europäische Fischereiaufsichtsagentur

Exekutivagentur Bildung

Europäische Verteidigungsagentur

Exekutivagentur für intelligente Energie

Deutschland

Europäische Agentur für Flugsicherheit

Dänemark

Europäische Umweltagentur

Frankreich

Europäische Agentur für den Wiederaufbau

Gemeinschaftliches Sortenamt

Europ. Zentrum für die Förderung der Berufsbildung

Griechenland

Europäisches Zentrum für die Förderung der Berufsbildung

Europäische Agentur für den Wiederaufbau

Gemeinschaftliches Sortenamt

Irland

Europäische Stiftung zur Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen

Italien

Europäische Stiftung für Berufsbildung

Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit

Luxemburg

Übersetzungszentrum

Exekutivagentur für das Gesundheitsprogramm

Niederlande

Europäisches Polizeiamt

Europäische Einheit für justizielle Zusammenarbeit

Österreich

Europäische Agentur für Grundrechte

Polen

Europäische Agentur für die operative Zusammenarbeit an den Außengrenzen

Portugal

Europäische Beobachtungsstelle für Dogen und Drogensucht

Europäische Agentur für die Sicherheit des Seeverkehrs

Schweden

Europäisches Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten

Spanien

Harmonisierungsamt für den Binnenmarkt

Satellitenzentrum der EU

Europäische Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

Vereinigtes Königreich

Europäische Arzneimittel-Agentur

Europäische Polizeiakademie